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Mo,Di,Mi 15:00-18:00 Uhr
Do 16:00-20:00 Uhr
Fr 09:00-14:00 Uhr azuro - Ausbildungs- & Zukunftsbüro
Paul-Heyse-Str. 22
80336 München
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azuro@azuro-muenchen.de

azuro ist eine Einrichtung der DGB-Jugend Region München und des Kreisjugendring München-Stadt azuro ist Teil des Jugendsonderprogramms und wird durch das  Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) gefördert. Das  
Jugendsonderprogramm unterstützt Jugendliche beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf und hilft dadurch Betrieben bei der Nachwuchsgewinnung. Weitere Informationen unter www.muenchen.de/mbq

 

Am Anfang der Ausbildung

Probezeit:
Deine Ausbildung beginnt mit der Probezeit. Die Probezeit ist für Ausbildende und Azubis von großer Bedeutung. Der Ausbildende ist in dieser Zeit verpflichtet, zu prüfen, ob sich der Azubi für den Ausbildungsberuf eignet. Als Azubi kannst du in der Probezeit überprüfen, ob du den richtigen Beruf gewählt hast.

Während der Probezeit können beide Vertragsparteien von heute auf morgen und ohne Begründung das Ausbildungsverhältnis kündigen. Die Kündigung muss aber trotzdem schriftlich sein (§22 Berufsbildungsgesetz).
Die Probezeit muss mindestens einen Monat und darf höchstens vier Monate dauern (§20 Berufsbildungsgesetz). Eine Verlängerung der Probezeit ist nur möglich, wenn du mehr als ein Drittel der Probezeit krank gewesen bist und es eine schriftliche Vereinbarung hierzu gibt. Dann verlängert sich deine Probezeit um deine Krankheitstage.
Falls du in deinem Ausbildungsbetrieb vor der Ausbildung bereits ein Praktikum absolviert hast, solltest du mit deinem Ausbildenden sprechen: Vielleicht könnt ihr die Probezeit auf einen Monat reduzieren, da ihr euch ja schon kennen gelernt habt.

Falls du in der Probezeit kündigen oder deine Ausbildung gar nicht erst antreten willst, kannst du dich an uns wenden. Dasselbe gilt natürlich, wenn du gekündigt wurdest.
Wir helfen dir gerne: Kontaktformular


Arbeitsmarktzugang für AusländerInnen:
Wenn du nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, brauchst du einen gültigen Aufenthaltstitel für:
•    eine betriebliche Ausbildung
•    eine schulische Ausbildung, wenn praktische Anteile überwiegen
•    den praktischen Teil an Berufs- und Verwaltungsakademien
•    Praktika
Hierbei gibt es aber zahlreiche Ausnahmen. So ist der Zugang zum Arbeitsmarkt in Deutschland, wenn du aus einem Land der EU, Liechtenstein, Norwegen, Island oder der Schweiz kommst nicht beschränkt. Kommst du aus einem Drittstaat erteilt die Ausländerbehörde einen Aufenthaltstitel. Informiere dich hier frühzeitig, wenn du unsicher bist, denn ohne eine Beschäftigungserlaubnis durch die Ausländerbehörde kannst du keine Ausbildung beginnen.
 

Ärztliche Untersuchung zum Ausbildungsbeginn:
Wenn du vor dem Beginn deiner Ausbildung noch nicht 18 Jahre alt bist, musst du dich laut §32 Jugendarbeitsschutzgesetz von einem Arzt untersuchen lassen. Dabei wird gecheckt, ob du für die von dir gewählte Ausbildung körperlich geeignet bist. Der Arzt stellt dir dann eine ärztliche Bescheinigung aus. Ohne diese Bescheinigung darf dein Ausbildender dich nicht arbeiten lassen. Die Untersuchung ist für dich kostenlos. Spätestens ein Jahr nach Beginn deiner Ausbildung musst du dich noch mal ärztlich untersuchen lassen. Solange du noch unter 18 Jahre alt bist.