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Mo, Di, Mi, 15:00-18:00 Uhr
Do 17:00-20:00 Uhr
Fr  09:00-12:00 Uhr azuro - Ausbildungs- & Zukunftsbüro
Paul-Heyse-Str.22
80336 München
Fon: 089/ 51 41 06 35
Fax: 089/ 51 41 06 99 35
Mail:
azuro@azuro-muenchen.de

azuro ist eine Einrichtung der DGB-Jugend Region München und des Kreisjugendring München-Stadt azuro ist Teil des Jugendsonderprogramms und wird durch das  Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) gefördert. Das  
Jugendsonderprogramm unterstützt Jugendliche beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf und hilft dadurch Betrieben bei der Nachwuchsgewinnung. Weitere Informationen unter www.muenchen.de/mbq

 

Weiterarbeit und Übernahme


Ende der Ausbildung
Wenn du die Abschlussprüfung bestehst, endet dein Ausbildungsverhältnis nach § 21 Berufsbildungsgesetz mit Bekanntgabe des Ergebnisses durch den Prüfungsausschuss. Wenn du die Abschlussprüfung nicht bestehst, endet deine Ausbildung an dem Datum, das in deinem Ausbildungsvertrag als Ausbildungsende angegeben ist.


Weiterarbeit
Wird ein Azubi nach dem Ende seiner Ausbildung weiter beschäftigt, ohne dass es zu einer schriftlichen Vereinbarung kommt, hat der Azubi automatische einen unbefristeten Arbeitsvertrag. (§24 Berufsbildungsgesetz).


Übernahme
Die Ausbildung ist ein befristetes Beschäftigungsverhältnis. Daher besteht kein Anspruch auf eine Weiterbeschäftigung, wenn dein Ausbildungsverhältnis durch die bestandene Abschlussprüfung oder durch das Ende des Ausbildungsvertrages endet. Übernahme bedeutet, dass dein Ausbildungsbetrieb dich nach deiner Ausbildung weiterbeschäftigt.

Achtung: Erst sechs Monate vor dem Ende der Berufsausbildung kannst du mit deinem Ausbilder vereinbaren, dass du bei ihm nach der Ausbildung ein Arbeitsverhältnis eingehst (§12 Berufsbildungsgesetz). Vereinbarungen die davor getroffen wurden, sind nichtig!


Arbeitslosigkeit und Arbeitslosengeld
Falls du nach dem Ende deiner Ausbildung arbeitslos bist, musst du dich umgehend bei der zuständigen Agentur für Arbeit arbeitslos melden. Die Meldung der Arbeitslosigkeit ist die erste Anspruchsvoraussetzung für das Arbeitslosengeld.


Arbeitszeugnis
Du hast nach dem Ende der Ausbildung Anspruch auf ein Arbeitszeugnis (§16 Berufsbildungsgesetz). Dabei muss dein Ausbilder das Zeugnis eigenhändig unterschreiben, ein vollständig elektronisch hergestelltes Zeugnis mit eingescannter Unterschrift ist verboten. Wenn du kein qualifiziertes Zeugnis verlangst, kann dir dein Ausbilder erst mal ein einfaches Arbeitszeugnis ausstellen. In einem einfachen Arbeitszeugnis stehen keine Bemerkungen über dein Verhalten und deine Leistung. Es enthält nur Angaben über Art, Dauer und Ziel der Berufsausbildung sowie über die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, die du dir erworben hast.
Wenn du es verlangst, muss dir dein Ausbilder aber ein qualifiziertes Arbeitszeugnis ausstellen. Hier wird auch dein Verhalten und deine Leistung bewertet und kommentiert. Du solltest unbedingt auf einem qualifizierten Zeugnis bestehen, da es üblich ist. Das qualifizierte Arbeitszeugnis muss wohlwollend sein, das heißt dein Ausbilder muss dir die bestmögliche Beurteilung geben, ohne zu lügen.
Fast jeder hat schon von den Geheimcodes gehört, durch die Ausbilder versteckt ihre Meinung zum Besten geben. Diese Geheimcodes sind mittlerweile verboten, was die Sache aber nicht leichter macht, weil niemand genau weiß, wer sich daran hält. Ein Arbeitszeugnis richtig zu lesen, ist deshalb eine Sache für Profis.
Mehr Infos zum Thema Arbeitszeugnis findest du in unserem Arbeitszeugnisberater. Unter www.azubi-azubine.de kannst du dich online benoten und dir selbst ein Ausbildungszeugnis erstellen!

Bei Problemen mit dem Ausbildungszeugnis beraten wird dich gerne: Kontaktformular