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Mo, Di, Mi, 15:00-18:00 Uhr
Do 17:00-20:00 Uhr
Fr  09:00-12:00 Uhr azuro - Ausbildungs- & Zukunftsbüro
Paul-Heyse-Str.22
80336 München
Fon: 089/ 51 41 06 35
Fax: 089/ 51 41 06 99 35
Mail:
azuro@azuro-muenchen.de

azuro ist eine Einrichtung der DGB-Jugend Region München und des Kreisjugendring München-Stadt azuro ist Teil des Jugendsonderprogramms und wird durch das  Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) gefördert. Das  
Jugendsonderprogramm unterstützt Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf und Betriebe bei der Nachwuchsgewinnung mit dem Ziel, junge Menschen in Ausbildung und Arbeit zu integrieren.

FAQ 1 Ausbildungsplatzwechsel

Fragenübersicht

Kann ich den Ausbildungsplatz wechseln?

Ja, du kannst den Ausbildungsplatz wechseln und deine Ausbildung ohne Zeitverlust in einem anderen Betrieb fortsetzen. Einen Wechsel solltest du dir natürlich gut überlegen und nicht aus heiterem Himmel beschließen, denn in deinem neuen Betrieb hast du auch wieder eine Probezeit und ein neues Team. Wenn sich die Situation an deinem Ausbildungsplatz aber, nach allen Anstrengungen, nicht ändern wird oder es dir unzumutbar ist weiter in dem Betrieb zu bleiben (z.B. bei sexueller Belästigung), dann kann ein Wechsel das richtige für dich sein. Warte damit nicht bis kurz vor deine Abschlussprüfung, denn je kürzer die noch verbleibende Ausbildungszeit ist, desto schwieriger wird es noch einen Betrieb zu finden.  Tatsächlich wechseln mehr Azubis den Ausbildungsplatz, als man denkt, in manchen Berufen fast jeder Zweite (Köche, Friseure). Es gibt viele Betriebe die gerne Azubis aus einem bestehenden Ausbildungsverhältnis nehmen, weil sie dann schon was können. Und wenn du die Ausbildung im neuen Betrieb zu Ende machst und einen guten Grund für deinen Wechsel hast, fällt der Ausbildungsplatzwechsel nicht negativ im Lebenslauf auf.

1. Bewerbung
Bewirb dich ab sofort, denn solange du noch einen Ausbildungsplatz hast, sind deine Bewerbungschancen viel besser: Ausbildungsplätze ab sofort findest du unter www.arbeitsagentur.de! Bei allen Ausbildungsplatzstellen, die in Frage kommen solltest du zunächst anrufen und fragen, ob sie auch Wechsler nehmen. Falls ja kannst du auf Anfrage deine schriftliche Bewerbung schicken und ein Vorstellungsgespräch oder auch einen Probearbeitstermin vereinbaren. 
Als Grund für deinen Wechselwunsch kannst du z.B. folgendes angeben:
  • dass du ein motivierter Azubi bist und du in dem neuen Unternehmen die Möglichkeit siehst alle beruflichen Fertigkeiten und Kenntnisse erlernen zu können. 
  • dass du in einem renommierten, großen Unternehmen bessere Entwicklungschancen siehst.
  • dass du dich in einem familiären Unternehmen wohler fühlst.
  • dass dir eine strukturierte Ausbildung wichtig ist.
  • dass dir ein wertschätzendes und positives Betriebsklima wichtig ist.
  • dass dir Überstunden -falls mal nötig- nichts ausmachen, dass du aber in dem Betrieb so viele machen musstest, dass du keine Zeit mehr zum Lernen hattest!

Achte darauf, über deinen derzeitigen Ausbildungsbetrieb nicht schlecht zu reden und die Vorzüge des Unternehmens, bei dem du dich bewirbst, hervorzuheben.

2. Kündigung
Sobald du was Neues hast -und erst dann!- solltest du
  • einen Aufhebungsvertrag machen, wenn dein Betrieb mit deinem Weggang einverstanden ist. Eine Vorlage findest du [hier].
  • fristlos aus wichtigem Grund kündigen, wenn du deinem Betrieb schwere Pflichtverletzungen vorwerfen kannst. Für eine fristlose Kündigung gibt es keine Vorlage, weil es einiges zu beachten gibt. Eine fristlose Kündigung solltest du auf keinen Fall alleine schreiben, denn sie muss wasserdicht sein!
  • ordentlich kündigen. Aber Achtung: Eine ordentliche Kündigung mit vier Wochen Frist ist nur wegen Berufsaufgabe möglich, d.h. wenn du den Ausbildungsberuf wechselst oder aufgibst und nicht bei einem Ausbildungsplatzwechsel!
3. Ausbildung fortsetzen
Dann setzt du deine Ausbildung nahtlos im neuen Betrieb fort. Aber Vorsicht: Du hast wieder bis zu 4 Monate Probezeit...

4. Hilfe bei Problemen
Bei der Kündigung und allen möglichen Folgeproblemen (z.B. Urlaub und Restgehalt auszahlen, Arbeitspapiere, Arbeitszeugnis) hilft dir deine für dich zuständige Gewerkschaft oder eine Rechtsschutzversicherung.

Mehr dazu im großen Ausbildungsberater...

Berufsbildungsgesetz § 22