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azuro ist eine Einrichtung der DGB-Jugend Region München und des Kreisjugendring München-Stadt azuro ist Teil des Jugendsonderprogramms und wird durch das  Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) gefördert. Das  
Jugendsonderprogramm unterstützt Jugendliche beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf und hilft dadurch Betrieben bei der Nachwuchsgewinnung. Weitere Informationen unter www.muenchen.de/mbq

 

Initiativbewerbung

Was ist das?
Was muss ich beachten?
Schwein

Was ist das?

Blind-, Direkt-, kalte, aktive oder unaufgeforderte Bewerbung - es gibt eine ganze Reihe von Namen für die Initiativbewerbung. Gemeint ist immer derselbe Vorgang: Der/die Bewerber/-in nimmt von sich aus, also unaufgefordert, Kontakt zu einem potenziellen Ausbildungsbetrieb auf. Dazu suchst du dir z.B. in einem Branchentelefonbuch alle Betriebe raus, die als Ausbildungsbetriebe für deinen Beruf in Frage kommen. Wenn deine Initiativbewerbung gut ist, hast du damit durchaus Chancen. Expert/-innen gehen davon aus, dass etwa 15-20 Prozent aller Arbeitsplätze über eine Initiativbewerbung erobert werden. Denn diese Art der Bewerbung gilt als Hinweis auf eine starke Motivation, Eigeninitiative und Leistungsbreitschaft und außerdem hast du - im Gegensatz zu ausgeschriebenen Stellen - keine Konkurrenz!


Was muss ich beachten

  • Bei Azubis ist allerdings oft eine weitere Hürde zu nehmen. Wenn der Betrieb grundsätzlich gar nicht ausbildet, musst du ihn in deiner Bewerbung nicht nur von dir überzeugen, sondern auch davon, zum Ausbildungsbetrieb zu werden. Das ist aber vielleicht manchmal leichter als du denkst: Denn im Bereich der IHK müssen Ausbilder/-innen schon seit Jahren nicht mehr unbedingt eine Ausbildereignungsprüfung ablegen. Und auch Ärzte/-innen und Rechtsanwälte/-innen haben mit ihrer Ausbildung automatisch auch die Ausbildereignung. Wenn du dir nicht sicher bist, ob ein Betrieb ausbildet, kannst du also nachfragen, ob dieser nicht ausbilden möchte.

  • Deine Initiativbewerbung sollte kein allgemeines Rundschreiben oder eine Massenmail sein. Auch bei der Initiativbewerbung solltest du jede Bewerbung auf das Unternehmen zuschneiden. Es ist auch gut, wenn du in der Bewerbung eine konkrete Person ansprechen kannst, also den/ Chef/-in oder den Personalverantwortlichen: Den Namen kannst du durch einen kurzen Anruf oder im Internet recherchieren.

  • Bei der Bewerbung kannst du zwischen einer Kurz- und einer Langversion, d.h. also Bewerberkurzinformation oder vollständigen Unterlagen wählen. Textvorlagen findest du unter dem Punkt Bewerbungsvorschläge. Die schriftliche Kurzbewerbung dient beiden Seiten dazu, schnell abzuklären, wie die Chancen für ein weiterführendes Bewerbungsverfahren aussehen. Entscheidend ist die auf den Punkt gebrachte Formulierung, warum man sich für dieses Unternehmen entschieden hat und was man besonderes anzubieten hat. Mit einer Kurzbewerbung, also nur einem kurzen Anschreiben und evtl. dem Lebenslauf, sparst du Portokosten. Am allergünstigsten ist natürlich auch hier eine E-Mailbewerbung.