azuro auf Facebook
azuro auf Facebook


Krise in der Ausbildung?
Fragen zur Ausbildung?


Beratung für Azubis aus München:

Online Beratung
Kontaktformular

Telefonische Beratung
Fon: 089-51410635
Fax: 089-5141069935

Persönliche Beratung
Während der Öffnungszeiten
Bitte Termin vereinbaren!

Öffnungszeiten
Mo, Di, Mi, 15:00-18:00 Uhr
Do 17:00-20:00 Uhr
Fr  09:00-12:00 Uhr azuro - Ausbildungs- & Zukunftsbüro
Paul-Heyse-Str.22
80336 München
Fon: 089/ 51 41 06 35
Fax: 089/ 51 41 06 99 35
Mail:
azuro@azuro-muenchen.de

azuro ist eine Einrichtung der DGB-Jugend Region München und des Kreisjugendring München-Stadt azuro ist Teil des Jugendsonderprogramms und wird durch das  Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) gefördert. Das  
Jugendsonderprogramm unterstützt Jugendliche beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf und hilft dadurch Betrieben bei der Nachwuchsgewinnung. Weitere Informationen unter www.muenchen.de/mbq

 

Onlinebewerbung

Pferd
Vorteile
Formen der E-Mailbewerbung
EmpfängerIn ermitteln
Absender-Adresse beachten
Anschreiben
Attachements
Testmail

Vorteile

Der große Vorteil der E-Mailbewerbung sind natürlich die geringen Kosten. Außerdem hört sich die Bewerbung per E-Mail so einfach an: Schnell die E-Mail schreiben, Attachements anhängen und Schwupps schon ist es passiert. Aber Vorsicht: Auch bei der E-Mailbewerbung gilt es einige Regeln zu beachten! Die Betriebe erwarten ein individuelles Anschreiben und einen aussagekräftigen Lebenslauf, am besten im Mail-Anhang als PDF. Bei kleineren Betrieben sind die Anforderungen vielleicht weniger hoch, aber auch hier hast du sicherlich die besten Chancen, wenn du dich an einige Regeln hältst.

Nachteile

Die Nachteile liegen in den bereits beschriebenen Vorteilen. Wenn du einmal erstellte Unterlagen ständig weiter an viele verschiedene Arbeitgeber versendest, besteht die Gefahr, dass dies dort als „Rundmail“entdeckt wird und eben keinen besonders guten Eindruck hinterlassen kann.

Formen der E-Mailbewerbung

Die E-Mail-Kurzbewerbung:
Du schickst eine E-Mail mit einem Bewerbungsanschreiben und im Anhang deinen Lebenslauf. Weitere Unterlagen werden auf Anforderung zugesandt. In der Online-Kurzbewerbung solltest du auch unbedingt nachfragen, in welcher Form (per Post oder per E-Mail) du deine ausführliche Bewerbung schicken sollst.
Die ausführliche E-Mailbewerbung:
Bei einer ausführlichen Bewerbung, schickst du deine Bewerbung als E-Mail mit vollständigen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, aktuelles Zeugnis und Praktikabestätigungen) im Anhang. Achte hierbei auf die Größe deines Anhangs. Bei zu großen Anhängen, kann es passieren, das die E-Mail nicht durchgeht. Daher nur die relevanten Unterlagen, die für deinen Berufwunsch wichtig sind anhängen.
Online-Bewerbungsformulare:
Viele Großunternehmen bieten dir die Möglichkeit, sich direkt auf den Internetseiten des Unternehmens zu bewerben. Du solltest die Bewerbungsformulare, welche die Betriebe für dich bereitgestellt haben, nutzen. So kannst du sicher sein, dass deine Bewerbungsunterlagen genau in der Form beim Unternehmen, wie du sie zuhause in deinen PC eingegeben hast, ankommen. Lass dich nicht von einer endlosen Reihe von Eingabeformularen abschrecken. Das Onlineformular hilft dem Betrieb durch die gezielte Suche einen oft großen Ansturm Herr zu werden (oftmals sortiert der Betrieb hierdurch, die Bewerber aus, die nicht passen könnten). In Textfeldern hast du dann die Möglichkeit deine Person und deine Fähigkeiten genau zu beschreiben, um damit aus dem standardisierten Auswahlverfahren doch noch herauszustechen. Am besten du bereitest deine Texte in einem Schreibprogramm vor. Dadrurch hast du auch nochmal eine Rechtschreibüberprüfung und du kannst die geschriebenen Inhalte abspeichern. Dies ist sinnvoll, damit du später noch weißt, was du geschrieben hast. Bei manchen Betrieben musst du dich vorab mit einem Passwort registrieren, damit hast du Möglichkeit dein Bewerbung jederzeit zu bearbeiten (solange du diese noch nicht abgeschickt hast). Bevor du jedoch deine Bewerbung über die Onlinemaske abschickst, solltest du dir sicher sein, dass alles passt und vollständig ist. Bei dieser Bewerbungsform wird nicht mehr verlangt als bei einer traditionellen Bewerbung. Gewöhnungsbedürftig ist vielleicht die umständliche Dateneingabe. Und versuche trotz dieser scheinbaren Schranken in Kontakt mit einem Ansprechpartner/-in für deine Bewerbung zu kommen. Der unmittelbare Kontakt mit dem Arbeitgeber,  kann Dir bei deinem Ziel, die Stelle zu bekommen manchmal sehr weiterhelfen. 

Empfänger/-in ermitteln

Damit die E-Mail auch bei der/dem zuständigen Ansprechpartner/-in ankommt, solltest du auf jeden Fall die persönliche E-Mail-Adresse herausfinden, wenn sie in einer Stellenanzeige nicht angegeben ist. Bevor man seine Unterlagen losschickt, empfiehlt es sich deshalb häufig, persönlich Kontakt mit dem Unternehmen aufzunehmen. Du kennst dann den Namen deines/r Ansprechpartners/-in und kannst ihn/sie direkt ansprechen, statt an eine Sammeladresse oder eine Gruppe von Personen zu schreiben. So kannst du auch im Vorfeld abklären, welche Bewerbungsform beim Unternehmen gewünscht ist. Außerdem kannst du hier klären, welche Dateiformate von dem Betrieb gewünscht werden.
Häufig kann man den Namen der Kontaktperson auch anhand der angegebenen E-Mail-Adresse ableiten (z.B. Stefanie_Baumann@web.de). Hast du den Namen des/r Ansprechpartners/-in, solltest du diesen auf jeden Fall in der Anrede verwenden ("Sehr geehrte Frau Baumann").

Absender-Adresse beachten

Achte darauf, dass du eine "angebrachte" E-Mail-Adresse benutzt und dein echter Name als Absender in deinem E-Mail-Client (wie z.B. Outlook Express) oder bei deiner Webmail-Einstellung (wie bei Hotmail, GMX, yahoo! oder web.de) genannt ist. Absender wie pubsilulu@gmx.net oder sexyhexy@web.de strahlen nicht die notwendige Seriösität aus und können sogar als beleidigend empfunden werden. Du solltest dir also für deine Bewerbungszwecke auf jeden Fall eine Adresse nach dem Prinzip Vorname.Nachname@provider.de zulegen!

Anschreiben

  • Das Anschreiben verfasst du direkt in der E-Mail oder als Schreiben im Anhang. Das Anliegen der E-Mail solltest du schnell auf den Punkt bringen, es kann also etwas kürzer sein als in einem Brief. Eine E-Mail-Bewerbung unterscheidet sich weder inhaltlich, noch formal kaum von der klassischen Bewerbung. Deshalb: Schau dir die Bewerbungsvorschläge an und erstell deine E-Mailbewerbung mit der gleichen Sorgfalt wie eine herkömmliche Bewerbung. Gerade weil das schnelle Medium Internet zu einem "lockeren Schreibstil" und zu einer gewissen Nachlässigkeit verführt, solltest du dir immer wieder vor Augen führen, dass die meisten Firmen die per E-Mail eingehenden Unterlagen ausdrucken und genauso gründlich prüfen, wie die postalisch eingehenden Bewerbungen. Von daher solltest du auf jeden Fall auf Emoticons ;-) und Abkürzungen wie "cu" verzichten!
  • Anhand der Betreffzeile kann der/die Empfänger/-in schnell aussuchen, welche E-Mails wichtig sind. Hier gehört also ein kurzes Statement zum Anliegen der E-Mail hin. In deinem Fall dürfte die Betreffzeile normalerweise "Bewerbung um einen Ausbildungsplatz" lauten.
  • Im Gegensatz zum klassischen Anschreiben trägt das E-Mailanschreiben keine Original-Unterschrift, sondern eine sorgfältig formulierte "Signatur" mit deinem Namen, Vornamen, Adresse, Telefon und E-Mail-Adresse. Am besten ist, wenn du die Möglichkeit hast, deine Unterschrift einzuscannen und diese in dein Anschreiben einfügst. Du kannst das Anschreiben auch im Anhang als eigene Datei verschicken.
  • Auf Schnörkeleien und Hintergrundbilder solltest du verzichten.
  • Um Übertragungsprobleme zu vermeiden, speichere dein Anschreiben im RTF-Format oder eben als PDF im Anhang.
  • Außerdem wichtig: Normalerweise können nicht alle Unternehmen formatierte E-Mails verarbeiten (d.h. E-Mails, die von Programmen wie Outlook mit verschiedenen Schriftarten, Bildern, Fett-Schrift etc. versehen sind). Aus Sicherheitsgründen nutzen viele Unternehmen Nicht-Microsoft-Produkte, wie Lotus-Notes.
    Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte E-Mails im Nurtext-Format (ohne HTML-Elemente) verschicken.


Attachements

Wenn ein Arbeitgeber eine E-Mail Bewerbung haben will, gibt er zumeist vor in welcher Form du sie ihm senden sollst. Auch eine Lösung: Veröffentliche deine Bewerbung in einem virtuellen Arbeitsmarkt.
Du kannst z.B. den virtuellen Service der Bundesagentur für Arbeit (dies ist auch auf der Homepage der IHK möglich) nutzen. Klicke hierzu unter http://www.arbeitsagentur.de zuerst oben links auf den Menüpunkt "Arbeits- und Ausbildungssuchende" und dann auf "Neu registrieren".
Bei den Attachements solltest du auf folgendes achten:
  • Auf die Dateigröße achten. Über 2 MB strapaziert die Geduld der EmpfängerInnen.
  • Liegt dir das Bewerbungsfoto nur als Papierabzug vor, musst du es einscannen. Grundsätzlich ist es sinnvoll, ein Foto im JPG-Format zu verschicken, da dieses Bildformat von allen gängigen Bildbetrachtungsprogrammen gelesen und vergleichsweise schnell übertragen wird.
  • Auch Zeugnisse und Bescheinigungen musst du einscannen, damit sie als Dateien vorliegen. Speichere die Dokumente im JPG-Format oder im PDF-Format.
  • Im PDF-Format lassen sich Attachements klein halten, sodass sie beim Herunterladen nicht gleich den gesamten E-Mail-Verkehr lahm legen.
  • Gängige Formate verwenden: Microsoft.doc ist gut, noch besser ist es wenn du die gesamte Bewerbung mit Deckblatt, Lebenslauf und eingescannten Zeugnissen in einem Adobe PDF-Dokument zusammenfasst. Dabei kannst du mit www.pdf.24 deine Bewerbung und sämtliche Anhänge in einem Dokument zusammenstellen.
  • Prüfe die Dateien vor dem Versenden auf Viren. In Word-Dokumenten Makros deaktivieren.
  • Schicke auf keinen Fall eine E-Mail mit 5 unsortierten Dokumenten mit nicht-beschreibenden Dokumentennamen im Anhang. Also lieber lebenslauf.doc für den Lebenslauf als Anschreiben (anschreiben.doc). Am besten gibts du bei der Beschriftung auch deinen Namen mit an (lebenslauf.sabine.mustermann.doc), dann hat das Unternehmen es etwas leichter und kann deine Anhänge dir sofort zuordnen.
  • Keine selbstausführenden exe-Dateien nutzen, da diese häufig im Firmenintranet rausgefiltert werden!


Testmail

Vor dem Abschicken solltest du kurz noch einmal die E-Mail lesen und überprüfen, ob du dich an alle Regeln gehalten hast. Das einfache elektronische Verschicken einer Mail verleitet leider immer wieder zur Unachtsamkeit! Von daher ist es sinnvoll, die E-Mailbewerbung zunächst als Testmail an dich selbst oder an Freunde zu schicken und zu kontrollieren.