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azuro - Ausbildungs- & Zukunftsbüro
Landwehrstr. 87
80336 München
Fon: 089/ 54 40 46 40
Mail: azuro@azuro-muenchen.de
www.azuro-muenchen.de
azuro ist eine Einrichtung der DGB-Jugend Region München und des Kreisjugendring München-Stadt azuro wird vom Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München gefördert
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Onlinebewerbung
![]() | Vorteile Formen der E-Mailbewerbung EmpfängerIn ermitteln Absender-Adresse beachten Anschreiben Attachements Testmail |
Vorteile
Der große Vorteil der E-Mailbewerbung sind natürlich die geringen Kosten. Außerdem hört sich die Bewerbung per E-Mail so einfach an: Schnell die E-Mail schreiben, Attachements anhängen und Schwupps schon ist es passiert. Aber Vorsicht: Auch bei der E-Mailbewerbung gilt es einige Regeln zu beachten!Die Betriebe erwarten ein individuelles Anschreiben und einen aussagekräftigen Lebenslauf, am besten im Mail-Anhang. Bei kleineren Betrieben sind die Anforderungen vielleicht weniger hoch, aber auch hier hast du sicherlich die besten Chancen, wenn du dich an einige Regeln hältst.
Formen der E-Mailbewerbung
Kurzanfrage als erste Kontaktaufnahme:Schicke eine E-Mail mit einem kurzen Anschreiben, in dem du dich z. B. nach freien Ausbildungsstellen erkundigst. Bei dieser ersten Kontaktaufnahme solltest du auf einen Dateianhang verzichten, also keinen Lebenslauf und eingescannte Zeugnisse mitschicken.
Die Online-Kurzbewerbung:
Du schickst eine E-Mail mit einem Bewerbungsanschreiben und im Anhang deinen Lebenslauf. Weitere Unterlagen werden auf Anforderung zugesandt. In der Online-Kurzbewerbung solltest du auch unbedingt nachfragen, in welcher Form du deine ausführliche Bewerbung schicken sollst, denn viele Betriebe möchten auch heute noch die ausführlichen Bewerbungsunterlagen per Post erhalten.
Die ausführliche Onlinebewerbung:
Wenn es die Firma ausdrücklich verlangt, schickst du deine Bewerbung als E-Mail mit vollständigen Unterlagen im Anhang.
Online-Bewerbungsformulare:
Viele Großunternehmen bieten dir die Möglichkeit, sich direkt auf den Internet-Seiten des Unternehmens zu bewerben. Du solltest die Bewerbungsformulare, welche die Betriebe für dich bereitgestellt haben, nutzen. So kannst du sicher sein, dass deine Bewerbungsunterlagen genau in der Form beim Unternehmen, wie du sie zuhause in deinen PC eingegeben hast, ankommen.
EmpfängerIn ermitteln
Damit die E-Mail auch bei der/dem zuständigen AnsprechpartnerIn ankommt, solltest du auf jeden Fall die persönliche E-Mail-Adresse herausfinden, wenn sie in einer Stellenanzeige nicht angegeben ist. Bevor man seine Unterlagen losschickt, empfiehlt es sich deshalb häufig, persönlich Kontakt mit dem Unternehmen aufzunehmen. Du kennst dann den Namen deines/r AnsprechpartnerIn und kannst ihn/sie direkt ansprechen, statt an eine Sammeladresse oder eine Gruppe von Personen zu schreiben. So kannst du auch im Vorfeld abklären welche Bewerbungsform beim Unternehmen gewünscht ist, d.h. ob du deine ausführliche Bewerbung lieber per Post oder per E-Mail schicken sollst. Und außerdem kannst du hier klären, welche Dateiformate von dem Betrieb gewünscht werden.Häufig kann man den Namen der Kontaktperson auch anhand der angegebenen E-Mail-Adresse ableiten (z.B. Stefanie_Baumann@web.de). Hast du den Namen des/r AnsprechpartnerIn, solltest du diesen auf jeden Fall in der Anrede verwenden ("Sehr geehrte Frau Baumann").
Absender-Adresse beachten
Achte darauf, dass du eine "angebrachte" E-Mail-Adresse benutzt und dein echter Name als Absender in deinem E-Mail-Client (wie z.B. Outlook Express) oder bei deiner Webmail-Einstellung (wie bei Hotmail, GMX, yahoo! oder web.de) genannt ist. Absender wie pubsilulu@gmx.net oder sexyhexy@web.de strahlen nicht die notwendige Seriösität aus und können sogar als beleidigend empfunden werden. Du solltest dir also für deine Bewerbungszwecke auf jeden Fall eine Adresse nach dem Prinzip Vorname.Nachname@provider.de zulegen!Anschreiben
- Das Anschreiben verfasst du direkt in der E-Mail. Das Anliegen der E-Mail schnell auf den Punkt bringen, es kann also etwas kürzer sein als in einem Brief. Eine E-Mail-Bewerbung unterscheidet sich weder inhaltlich noch formal kaum von der klassischen Bewerbung. Deshalb: Schau' dir die Musterbewerbung unter dem Punkt Musterbewerbung an und erstell' deine Onlinebewerbung mit der gleichen Sorgfalt wie eine herkömmliche Bewerbung. Gerade weil das schnelle Medium Internet zu einem "lockeren Schreibstil" und zu einer gewissen Nachlässigkeit verführt, solltest du dir immer wieder vor Augen führen, dass die meisten Firmen die per E-Mail eingehenden Unterlagen ausdrucken und genauso gründlich prüfen wie die postalisch eingehenden Bewerbungen. Von daher solltest du auf jeden Fall auf Emoticons ;-) und Abkürzungen wie "cu" verzichten!
- Anhand der Betreffzeile kann der/die EmpfängerIn schnell aussuchen, welche E-Mails wichtig sind. Hier gehört also ein kurzes Statement zum Anliegen der E-Mail hin. Außerdem kann man versuchen, sich durch eine geschickt gewählte Betreffzeile von den anderen E-Mails im Posteingang abzuheben. In deinem Fall dürfte die Betreffzeile normalerweise "Bewerbung um einen Ausbildungsplatz" lauten.
- Im Gegensatz zum klassischen Anschreiben trägt das Onlineanschreiben keine Unterschrift, sondern eine sorgfältig formulierte "Signatur" mit deinem Namen, Vornamen, Adresse, Telefon, evtl. Fax und E-Mail-Adresse. Du kannst das Anschreiben auch im Anhang als eigene Datei verschicken.
- Auf Schnörkeleien und Hintergrundbilder solltest du verzichten, es sei denn du würdest für eine Briefbewerbung auch pinkfarbenes Briefpapier mit Rosenverzierung verwenden.
- Um Übertragungsprobleme zu vermeiden, speichere dein Anschreiben im RTF-Format.
- Außerdem wichtig: Normalerweise können nicht alle Unternehmen formatierte E-Mails verarbeiten (d.h. E-Mails, die von Programmen wie Outlook mit verschiedenen Schriftarten, Bildern, Fett-Schrift etc. versehen sind). Aus Sicherheitsgründen nutzen viele Unternehmen Nicht-Microsoft-Produkte, wie Lotus-Notes.
Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte E-Mails im Nurtext-Format (ohne HTML-Elemente) verschicken.
Attachements
Du solltest Attachements möglichst vermeiden, denn Attachements werden von einigen Firmen aus Sicherheitsgründen überhaupt nicht geöffnet. Häufig die beste Lösung: Veröffentliche deine Bewerbung in einem virtuellen Arbeitsmarkt und schicke dem Betrieb in deinem Anschreiben einen Link dorthin.Du kannst z.B. den virtuellen Service der Bundesagentur für Arbeit nutzen. Klicke hierzu unter http://www.arbeitsagentur.de zuerst oben links auf den Menüpunkt "Arbeits- und Ausbildungssuchende" und dann auf "Neu registrieren".
Wenn es nicht anders geht solltest du bei Attachements folgendes beachten:
- Auf die Dateigröße achten. Über 2 MB strapaziert die Geduld der EmpfängerInnen.
- Liegt dir das Bewerbungsfoto nur als Papierabzug vor, musst du es einscannen. Grundsätzlich ist es sinnvoll, ein Foto im JPG-Format zu verschicken, da dieses Bildformat von allen gängigen Bildbetrachtungsprogrammen gelesen und vergleichsweise schnell übertragen wird.
- Auch Zeugnisse und Bescheinigungen musst du einscannen, damit sie als Dateien vorliegen. Speichere die Dokumente im JPG-Format oder im PDF-Format.
- Im PDF-Format lassen sich Attachements klein halten, sodass sie beim Herunterladen nicht gleich den gesamten E-Mail-Verkehr lahm legen.
- Gängige Formate verwenden: Microsoft.doc ist gut, noch besser ist es wenn du die gesamte Bewerbung mit Deckblatt, Lebenslauf und eingescannten Zeugnissen in einem Adobe PDF-Dokument zusammenfasst.
- Prüfe die Dateien vor dem Versenden auf Viren. In Word-Dokumenten Makros deaktivieren.
- Schicke auf keinen Fall eine E-Mail mit 5 unsortierten Dokumenten mit nicht-beschreibenden Dokumentennamen im Anhang.Also lieber lebenslauf.doc für den Lebenslauf als bewerbung2.doc
- Keine selbstausführenden exe-Dateien nutzen, da diese häufig im Firmenintranet rausgefiltert werden!


