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Fax: 089-5141069935
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Während der Öffnungszeiten!
Öffnungszeiten
Mo, Di, Mi 15:00-18:00 Uhr
Do 17:00-20:00 Uhr
Fr 09:00-12:00 Uhr
azuro - Ausbildungs- & Zukunftsbüro
Paul-Heyse-Str.22
80336 München
Fon: 089/ 51 41 06 35
Fax: 089/ 51 41 06 99 35
Mail: azuro@azuro-muenchen.de
www.azuro-muenchen.de
azuro ist eine Einrichtung der DGB-Jugend Region München und des Kreisjugendring München-Stadt azuro wird vom Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München gefördert
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azuro ist eine Einrichtung der DGB-Jugend Region München und des Kreisjugendring München-Stadt azuro wird vom Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München gefördert
Beratung
Eine azuro Beratung ist eine persönliche Beratung in der Jugendliche mit Problemen in ihrer beruflichen Erstausbildung von den Fachkräften des azuro Teams unterstützt werden.
Eine azuro Beratung ist praxisnah, individuell an die Bedürfnisse der Ratsuchenden angepasst, lösungsorientiert, und selbstverständlich kostenlos. Die möglichen Beratungsinhalte umfassen alle arbeitsrechtlichen und sozialen Fragestellungen und Probleme, die sich im Zusammenhang mit dem Ausbildungsverhältnis ergeben können. Ziel jeder Beratung ist die Sicherung einer qualifizierten beruflichen Erstausbildung.
Die Beratung erfolgt nach mehreren Teilschritten:
Im Erstgespräch steht die Klärung der Ausbildungs- und Lebenssituation der Auszubildenden im Vordergrund. Im weiteren Verlauf erarbeiten die Jugendlichen mit den azuro Fachkräften Zielvorstellungen, die sich an den Arbeits- und sozialrechtlichen Grundlagen ausrichten. Unter Rücksichtnahme auf die persönlichen Eigenschaften, Fähigkeiten und Wünsche der Jugendlichen werden gemeinsam Lösungsmöglichkeiten erarbeitet und umgesetzt.
Dabei gelten folgende Grundsätze:
Im Mittelpunkt der individuellen Beratung steht die Lösung von Ausbildungsproblemen und die Sicherung einer qualitativen Erstausbildung. Mit der Sicherung der Möglichkeit, die Erstausbildung fortzusetzen ist die Beratung abgeschlossen.
Die azuro MitarbeiterInnen versetzen dabei die Ratsuchenden in die Lage, selbst zur Lösung ihrer Ausbildungsprobleme beizutragen.
Zur Problemlösung werden, mit Zustimmung der beratenen Person und wenn dies sinnvoll ist, weitere Beteiligten (Eltern, AusbilderInnen, Betriebsräte usw. ) systemisch einbezogen und eine Zusammenarbeit mit anderen Akteuren im Bereich der beruflichen Bildung (z. B. abH, BerufsschulsozialarbeiterInnen, Berufsberatung, Rechtsberatung des DGB, IHK, HK etc.) angestrebt.
Für die Beratungsgespräche gilt dabei absoluter Datenschutz. Ohne Zustimmung der beratenen Person werden keine persönlichen Daten weitergegeben!
Im Verlauf der Zusammenarbeit werden verschiedene Beratungsmethoden eingesetzt.
Kenntnisse über Rechte und Pflichten von Auszubildenden und die Fähigkeit Konfliktfälle produktiv zu lösen sind oftmals wenig ausgeprägt.
Statistiken beweisen zudem deutlich, dass der erfolgreiche Abschluss einer Berufsausbildung der beste Schutz vor Langzeitarbeitslosigkeit und dem Abgleiten in soziale Not ist: 47,5% der Sozialhilfeempfänger haben keine abgeschlossene Berufsausbildung. Trotzdem werden in Bayern viel zu viele der Ausbildungsverhältnisse vor dem erfolgreichen Abschluss aufgelöst.
In den letzten Jahren zeigte es sich zudem, dass es für AusbildungsabbrecherInnen wesentlich schwerer geworden ist, einen neuen Ausbildungsplatz zu finden.
Auch hat die Agentur für Arbeit soeben für 2011 ihre Jahresbilanz des Münchner Ausbildungsmarktes veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorjahr stieg demnach die Gesamtzahl der bei der Agentur gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber um 11,2%, die der gemeldeten Ausbildungsplätze dagegen nur um 4,3%. Damit verschlechtert sich das Verhältnis von Bewerberinnen und Bewerbern zu Ausbildungsstellen im dritten Jahr in Folge auf 1,52 (2009/2010: 1,62; 2008/2008: 1,9). Besorgnis erregend ist vor allem die Zahl der von der Agentur als unversorgt gezählten Bewerberinnen und Bewerbern. Diese hat sich im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt (2010/2011: 139, 2009/2010: 67). Hinzu kommen die Jugendlichen, die von der Agentur als versorgt gezählt werden, obwohl sie ihren Wunsch nach einem Ausbildungsplatz aufrecht erhalten. Gemeint sind die rund 2.000 jungen Menschen, die statt in eine Berufsausbildung zum Beispiel in so genannte Übergangsmaßnahmen einmünden, jobben oder nochmals die Schulbank drücken. Sie sind von der Agentur als vermittelbar und ausbildungsreif benannt. Und mehr als 90% von ihnen haben einen Schulabschluss.
"Diese Jugendlichen werden von der Wirtschaft aber scheinbar nicht gebraucht", sagte die DGB-Jugendsekretärin Katharina Joho in München. "Das gibt angesichts des von der Wirtschaft propagierten Fachkräftemangels doch zu denken. Die fortwährende Diskussion über die Ausbildungsreife von Jugendlichen führt hier nicht weiter. Angesichts der guten konjunkturellen Situation müssen die Arbeitgeber auch Altbewerbern und Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf eine Chance geben. Möglichst viele junge Menschen müssen ohne Warteschleifen in eine berufliche Erstausbildung einmünden" so Joho.
Eine azuro Beratung ist praxisnah, individuell an die Bedürfnisse der Ratsuchenden angepasst, lösungsorientiert, und selbstverständlich kostenlos. Die möglichen Beratungsinhalte umfassen alle arbeitsrechtlichen und sozialen Fragestellungen und Probleme, die sich im Zusammenhang mit dem Ausbildungsverhältnis ergeben können. Ziel jeder Beratung ist die Sicherung einer qualifizierten beruflichen Erstausbildung.
Die Beratung erfolgt nach mehreren Teilschritten:
Im Erstgespräch steht die Klärung der Ausbildungs- und Lebenssituation der Auszubildenden im Vordergrund. Im weiteren Verlauf erarbeiten die Jugendlichen mit den azuro Fachkräften Zielvorstellungen, die sich an den Arbeits- und sozialrechtlichen Grundlagen ausrichten. Unter Rücksichtnahme auf die persönlichen Eigenschaften, Fähigkeiten und Wünsche der Jugendlichen werden gemeinsam Lösungsmöglichkeiten erarbeitet und umgesetzt.
Dabei gelten folgende Grundsätze:
Im Mittelpunkt der individuellen Beratung steht die Lösung von Ausbildungsproblemen und die Sicherung einer qualitativen Erstausbildung. Mit der Sicherung der Möglichkeit, die Erstausbildung fortzusetzen ist die Beratung abgeschlossen.
Die azuro MitarbeiterInnen versetzen dabei die Ratsuchenden in die Lage, selbst zur Lösung ihrer Ausbildungsprobleme beizutragen.
Zur Problemlösung werden, mit Zustimmung der beratenen Person und wenn dies sinnvoll ist, weitere Beteiligten (Eltern, AusbilderInnen, Betriebsräte usw. ) systemisch einbezogen und eine Zusammenarbeit mit anderen Akteuren im Bereich der beruflichen Bildung (z. B. abH, BerufsschulsozialarbeiterInnen, Berufsberatung, Rechtsberatung des DGB, IHK, HK etc.) angestrebt.
Für die Beratungsgespräche gilt dabei absoluter Datenschutz. Ohne Zustimmung der beratenen Person werden keine persönlichen Daten weitergegeben!
Im Verlauf der Zusammenarbeit werden verschiedene Beratungsmethoden eingesetzt.
- Planung und Einüben von Gesprächen zur selbständigen Lösung der Probleme durch den/die Auszubildende/n
- Durchführen von Mediations- und Vermittlungsgespräche zwischen den problembeteiligten Personen
- Hilfestellung bei der Einleitung eines arbeitsrechtlichen Verfahrens, zur Verhinderung des Abbruchs oder zur Verbesserung der Bedingungen einer Neubewerbung
- Begleitung des Ausbildungsplatzwechsels durch Berufsfindung, Bewerbungsunterstützung und Vermittlung
- Hilfestellung bei der Geltendmachung von finanziellen Ansprüchen gegenüber dem Arbeitgeber: tarifl. Leistungen, Gehaltsansprüche, etc.
- Hilfestellung bei der Geltendmachung und Sicherung von sozialrechtlichen Ansprüchen: BAB, Wohngeld, Krankenversicherung etc.
- Vermittlung in Projekte der berufsbezogenen Jugendhilfe (abH, Orientierungsprojekte, überbetriebl. Ausbildung)
- Hilfe und Weitervermittlung bei psychosozialen Problemstellungen
- Hilfe und Weitervermittlung bei gesundheitlichen Problemen
Kenntnisse über Rechte und Pflichten von Auszubildenden und die Fähigkeit Konfliktfälle produktiv zu lösen sind oftmals wenig ausgeprägt.
Statistiken beweisen zudem deutlich, dass der erfolgreiche Abschluss einer Berufsausbildung der beste Schutz vor Langzeitarbeitslosigkeit und dem Abgleiten in soziale Not ist: 47,5% der Sozialhilfeempfänger haben keine abgeschlossene Berufsausbildung. Trotzdem werden in Bayern viel zu viele der Ausbildungsverhältnisse vor dem erfolgreichen Abschluss aufgelöst.
In den letzten Jahren zeigte es sich zudem, dass es für AusbildungsabbrecherInnen wesentlich schwerer geworden ist, einen neuen Ausbildungsplatz zu finden.
Auch hat die Agentur für Arbeit soeben für 2011 ihre Jahresbilanz des Münchner Ausbildungsmarktes veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorjahr stieg demnach die Gesamtzahl der bei der Agentur gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber um 11,2%, die der gemeldeten Ausbildungsplätze dagegen nur um 4,3%. Damit verschlechtert sich das Verhältnis von Bewerberinnen und Bewerbern zu Ausbildungsstellen im dritten Jahr in Folge auf 1,52 (2009/2010: 1,62; 2008/2008: 1,9). Besorgnis erregend ist vor allem die Zahl der von der Agentur als unversorgt gezählten Bewerberinnen und Bewerbern. Diese hat sich im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt (2010/2011: 139, 2009/2010: 67). Hinzu kommen die Jugendlichen, die von der Agentur als versorgt gezählt werden, obwohl sie ihren Wunsch nach einem Ausbildungsplatz aufrecht erhalten. Gemeint sind die rund 2.000 jungen Menschen, die statt in eine Berufsausbildung zum Beispiel in so genannte Übergangsmaßnahmen einmünden, jobben oder nochmals die Schulbank drücken. Sie sind von der Agentur als vermittelbar und ausbildungsreif benannt. Und mehr als 90% von ihnen haben einen Schulabschluss.
"Diese Jugendlichen werden von der Wirtschaft aber scheinbar nicht gebraucht", sagte die DGB-Jugendsekretärin Katharina Joho in München. "Das gibt angesichts des von der Wirtschaft propagierten Fachkräftemangels doch zu denken. Die fortwährende Diskussion über die Ausbildungsreife von Jugendlichen führt hier nicht weiter. Angesichts der guten konjunkturellen Situation müssen die Arbeitgeber auch Altbewerbern und Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf eine Chance geben. Möglichst viele junge Menschen müssen ohne Warteschleifen in eine berufliche Erstausbildung einmünden" so Joho.
Herausgeber Deutscher Gewerkschaftsbund, München, 7. November 2011

